Grashüpfer - unsere Jugend

Doris Jerschensky betreut die Jugendgruppe momentan alleine.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Mütter, Väter, aber auch Omas und Opas mithelfen würden, bei den Vorbereitungen zu unterstützen und die Veranstaltungen mitzubetreuen.

Im Grashüpferhaus und auf der benachbarten Grashüpferwiese finden allerlei Aktionen statt.


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  • Chronik der Grashüpfer-Abteilung

    Termine

    Am Donnerstag, den 20. Juni 2013, 15.00 Uhr,
    treffen wir uns in der Bücherei.
    In Zusammenarbeit mit der Bücherei Viehhausen
    wird die Geschichte „Hans und die Bohnenranke“ vorgelesen.
    Anschließend gestalten wir eine Rankhilfe für eine Bohnenstange.

    Bitte alte Kleidung anziehen und  wenn möglich, Flachpinsel (Breite zwischen 2 und 4 cm) mitbringen.


    Am Freitag, den 05. Juli 2013, 15.00 Uhr,
    treffen wir uns auf der Wiese.
    „Heute dreht sich alles um die Ringelblume!“


    Lieber Grashüpfer,

    wir hoffen, daß du in deinem Beet bereits deine Lieblingssommerblumen oder auch knackige Radischen oder Gelbe Rüben ausgesät hast. Schreibe uns doch unter "Kontakt" eine eMail (frage deine Eltern, wie du das machen sollst), was du schon alles im Garten gemacht hast. Vielleicht hast du ja auch Ideen zu dieser Grashüpferseite. Wir sind gespannt auf deine Vorschläge. Wenn du weiterliest, findest du schöne Anregungen für deine Freizeit.

    Was mußt du jetzt in deinem Garten machen?
    Im Frühjahr solltest du etwas Kompost als frische Nahrung für die Pflanzen in das Beet einarbeiten. Dann mußt du dir überlegen, welche Blumen im Sommer in deinem Beet blühen sollen oder welches Gemüse du frisch von deinem Beet naschen magst. Beim Aussäen mußt du darauf achten, wie tief die Samenkörner in die Erde sollen. Auf der Samenpackung kannst du das nachlesen. Bei trockenem Wetter mußt du regelmäßig gießen, am besten morgens oder mittags nach der Schule. Wenn die ersten Pflänzchen keimen, mußt du regelmäßig die Erde lockern und Unkraut entfernen.

    Nützliche Helfer und Schädlinge im Garten
    Rund um die Uhr sind Tiere in deinem Garten unterwegs auf Suche nach Nahrung. Sehr ärgerlich sind die Schnecken, ob nackt oder mit Haus, die deine Pflanzen abfressen. Die solltest du unbedingt gemeinsam mit deinen Eltern aufsammeln und möglichst weit von deinem Garten wegtragen und aussetzen (aber nicht beim Nachbarn!). Am erfolgreichsten ist man, wenn es geregnet hat, am Abend vor dem Schlafengehen. Du kannst auch Verstecke für Schnecken auslegen wie zum Beispiel größere Holzbrettchen oder große Blätter (Rhabarberblätter), unter denen sie sich verbergen, und dort absammeln.

    Nützlinge beschützen deine Pflanzen. Vögel picken gefrässige Raupen und durchsuchen die Erdoberfläche. Der Igel durchstreift in der Nacht sehr intensiv die Gärten und ist sehr hungrig auf Schnecken sowie andere Schädlinge, die in der Nacht euere Pflanzen abfressen wollen. Nacktschnecken mag er leider nicht besonders, weil sie wohl sehr bitter schmecken.
    Die winzig kleinen Pflanzensaftsauger wie Läuse und Milben sind zahlenmäßig die meisten Schädlinge, die euere Pflanzen schädigen können. An Holunderbäumen , Jasminsträuchern oder Kohlgemüse wie Blumenkohl habt ihr bestimmt schon beobachtet, wie Tausende von Läusen grüne oder schwarze Kolonien bilden.
    Für viele Insekten wie Marienkäfer, Florfliege und Ohrenhüller sind diese Läuse die Hauptnahrungsquelle. Weit hungriger sind aber deren Larven, also die Tierchen, aus denen sich nach dem Verpuppen zum Beispiel der eigentliche Marienkäfer entwickelt.
    All diesen Nützlingen kannst du einen Unterschlupf oder eine Nistmöglichkeit bereitstellen, damit möglichst viele Nützlinge in deinem Garten eine Heimat finden und ihn beschützen. Im Folgenden findest du Anleitungen zum Bau von solchen Behausungen.

    Vogelnistkästen
    Die wenigsten Gartenvögel, die bei uns vorkommen, bauen ihre Nester auf Ästen und in Zweigen von Bäumen. Die meisten bevorzugen Nischen oder Höhlen.
    Zu den Nischenbrütern gehören der Gartenrotschwanz und der Hausrotschwanz, aber auch Rotkehlchen und Zaunkönig können es nutzen, wenn ihnen der Standort gefällt. Sie bevorzugen Nistenkästen in der Form einer Halbhöhle (Bauanleitung).

    Blau- und Kohlmeisen oder auch der Spatz (Haussperling) - und auch der Gartenrotschwanz kann sich dafür entscheiden - sind Höhlenbrüter und benötigen einen geschlossenen Nistkasten mit einem Einflugloch. Der Durchmesser des Einfluglochs entscheidet, welche Vogelart sich einnistet. So genügt der kleinen Blaumeise ein Durchmesser von 27 mm. Für die etwas größere Kohlmeise sind ca. 33 mm erforderlich und der Gartenrotschwanz mag ein ovales Loch mit 30 mm Breite und 45 mm Höhe. In der Bauanleitung für Höhlenbrüter findet ihr die Nistkästenmaße auch für andere Piepmätze.
    Für den Standort aller Nistkästen gilt, daß sie für Katzen nicht erreichbar sein dürfen, daß sie nicht der prallen Sonne ausgesetzt sein dürfen und daß das Flugloch am besten in Richtung Südosten ausgerichten sein sollte.